Ausbildung
 
 

KURZZEITIGE AUSBILDUNGEN

 

Kommunikationstraining Täteransprache bei häuslicher Gewalt

 

Zielpublikum

Mitarbeitende von Behörden, Stellen und Institutionen, die Kontakt haben zu gewaltausübenden Menschen und diese zu einer Gewaltberatung motivieren oder verpflichten können.

 

Seminarziele

* Sie haben Täteransprachen an konkreten Beispielen erprobt.

* Sie wissen, wie Sie sicher und überzeugend in Täteransprachen agieren.

* Sie verfügen über gute Argumente, um gewaltausübende Menschen für den Besuch einer Gewaltberatung zu gewinnen.

* Sie verfügen über Hintergrundwissen zu häuslicher Gewalt und ken-nen die Unterstützungsangebote.

 

Am 19. März 2019, ganztags, in Bern

 

Phaemomethode® für die Schulsozialarbeit

Beratungs- und Konfliktkompetenz in der Arbeit mit grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen

 

Wenn ein Schüler schwierig ist, es Probleme mit ihm gibt, wenn er destruktiv auffällig oder gar gewalttätig ist, wird die Schulsozialarbeit gerufen. Was tun?

 

Inhalte

  • Unterschiede zwischen Gewalt und Aggression und die Folgen für die Arbeit
  • Sinn und Ursache von auffälligem und gewalttätigem Verhalten
  • Einblick in die Phaemomethode®
  • Unterschiede und Berührungspunkte von Täterarbeit und Opferarbeit
  • Möglichkeiten und Grenzen als Mann bzw. Frau in der Schulsozialarbeit
  • Fallbezogene Kooperation mit den Lehr- und Fachpersonen
  • Ihre Themen, Fragen und Anliegen
  • Zwischen den Bausteinen treffen sich die Teilnehmer in Studien- / Transfergruppen zur gemeinsamen Arbeit und gegenseitigen Unterstützung.

 

Termin   Donnerstag/Freitag, 21./22. März 2019

Ort          Winterthur

 

Weitere Informationen & Anmeldung

Andreas Hartmann, hartmann@konflikt-gewalt.ch, 079 629 60 33

 

REASONING & REHABILITATION 2 - Kurzsversion für Jugendliche©

Ein kognitiv-verhaltenstherapeutische Programm zur Vermittlung prosozialer Kompetenzen

 

Der 3-tägige Workshop richtet sich an Interessierte, die Jugendliche (12-18 Jahre alt) mit antisozialem Verhalten in ihrer Sozialkompetenz fördern möchten. Grundsätzlich geht es im 12-teiligen „R&R2“ für Jugendliche um die Befähigung von Jugendlichen, sich selbst nicht als Problem zu sehen, sondern dass sie vielmehr erkennen, dass sie Probleme haben, die lösbar sind. Die Teilnehmenden lernen verschiedene Interventionstechniken zur Förderung der Konfliktlösung, die im Sozialraum bestehen können.

 

Inhalte

  • Training der Selbstkontrolle
  • Vermittlung von Konsequenz-orientiertem Denken
  • Vermittlung von Fähigkeiten in der Erkennung und Umgang mit Gefühlen
  • Vermittlung von Fähigkeiten des Problemlösens und der Verhandlung
  • Training sozialer Kompetenzen wie Perspektivenübernahme (Empathietraining)
  • Entwicklung von Werten
  • Ziele setzen und planerisches Vorgehen
  • Kritisches Nachdenken
  • Kreatives Denken
  • Erkennen von Denkfehlern und Denkschemata (die Einfluss auf das Verhalten haben) und das Lernen von deren Veränderung

 

Referentin    Leena Hässig Ramming

Termin          31.Oktober, 1. November und 2. November 2019

Ort                 Bern

Kosten          1'150 CHF

 

Anmeldung   bis am 16.09.2019 an Diego Andenmatten unter diego.andenmatten@fachstellegewalt.ch

 
 

LANGZEIT-AUSBILDUNGEN

 

Phaemoberatung - Schwerpunkt Gewaltberatung / Weiterbildung für Männer bzw. Frauen

 

 

Lernmethode

Die Ausbildung für Männer und Frauen wird voneinander getrennt angeboten (sieh Links unten)

Die Ausbildung beinhaltet 7 Bausteine und jeder steht unter einem Thema, das mit intensiver Selbsterfahrung verbunden wird. Dadurch wird ein nachhaltiger Lernerfolg und eine hohe Anwendbarkeit in der Praxis erzielt.

 

Lernmodule

  • Sozialisation, die eigene Geschichte
  • Wahrnehmung und Kommunikation
  • Kontakt, Eskalation und Deeskalation
  • Krisenintervention
  • Gewalt – Opfer
  • Gewalt – Täter
  • Abschied und Kolloquium

Zwischen den Bausteinen treffen sich die Teilnehmer in Studien- / Transfergruppen zur gemeinsamen Arbeit und gegenseitigen Unterstützung.

 

2 1/2 -jährige berufsbegleitende Weiterbildung mit 7 Bausteine

Beginn der nächsten Gruppe: 12. – 16.11.2018

 

Mehr Information und Anmeldung zur Ausbildung für Männer

Mehr Information und Anmeldung zur Ausbildung für Frauen

 
 

Praxisbegleitende Fortbildung zur Arbeit mit Tätern Häuslicher Gewalt nach dem Standard der BAG TäHG e.V.

 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e.V. bietet die praxisbegleitende Fortbildung zur Arbeit mit Tätern häuslicher Gewalt an. Die Fortbildung richtet sich in erster Linie an PraktikerInnen der Täterar-beit, aber auch an MitarbeiterInnen der Jugendämter und Jugendhilfe, der psychosozialen Beratungsstellen, der Bewährungshilfe etc. In 8 Fortbildungsblöcken sollen den TeilnehmerInnen die wichtigsten und grundlegenden Inhalte der Täterarbeit detailliert vermittelt werden, praktische Übungen und Selbsterfahrungsanteile werden ausführlichen Platz finden. Grundlage der vermittelten Inhalte bildet der von der BAG TäHG erarbeitete und 2016 modifizierte Standard der Arbeit mit den Tätern Häuslicher Gewalt.

 

Ziel: Befähigung zur Arbeit mit Tätern Häuslicher Gewalt in interinstitutionellen Kooperationsbündnissen.

 

Inhalte:

  • Grundlagen zu Häuslicher Gewalt und Täterarbeit
  • Praxis der Täterarbeit im Gruppen- und Einzelsetting
  • Risikoanalyse, Diagnostik, Dokumentation und Evaluation
  • Arbeit mit Kooperationspartnern
  • Arbeit mit gewaltbelasteten Systemen
  • Selbstreflexion und -klärung

 

Datum           2018 - 2019, 8 Blöcke zu jeweils 3 Tagen inkl. Abschlusszertifikat

Ort                 64646 Heppenheim, Deutschland